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Die Versorger der "Grauen Wölfe"
Art.Nr.: 9783941437142
Autor: Axel Urbanke

Einsatz und Schicksal der deutschen U-Tanker 1941-44.

Texte zweisprachig (deutsch & englisch) - bilingual (english & german).

Für die Alliierten waren sie das Angriffsziel Nummer 1 - die deutschen U-Tanker. Beim Antreffen mehrerer U-Boote hatten die alliierten Jagdgruppen den ausdrücklichen Befehl, zuerst die Tanker anzugreifen. Der Gegner wußte, daß Kampfeinsätze deutscher U-Boote vor der amerikanischen Ostküste, vor Südafrika, der afrikanischen Westküste oder in der Karibik vor allem durch den Einsatz deutscher U-Tanker möglich waren. Diese großen Boote vom Typ XIV, auch "Milchkühe" genannt, konnten im Gegensatz zu Überwassertankern unentdeckt die Versorgungsgebiete erreichen. Dort gaben die U-Tanker Treibstoff, Proviant, Torpedos und Ersatzteile an bis zu 24 Kampfboote ab und verdoppelten bzw. verdreifachten damit deren Einsatzzeit. Auch Verletzte oder Erkrankte konnten durch einen Arzt an Bord der "Milchkühe" behandelt werden. Führten die U-Tanker 1942 ihre Versorgung an den Treffpunkten, die den Kampfbooten vorher per Funkspruch mitgeteilt wurden, zunächst weitgehend ungestört durch, änderte sich dies 1943. Ab Anfang des Jahres konnten die Alliierten die aufgefangenen deutschen Funksprüche entschlüsseln und kannten nun die Versorgungspunkte der U-Tanker. Was sich von diesem Zeitpunkt an entwickelte war eine erbarmungslose Jagd. Wo immer die "Milchkühe" auftauchten, warteten schon gegnerische Jagdgruppen. Schnelle Versorgungen, oft bei schlechtestem Wetter, kurzfristig geänderte Treffpunkte sowie die Abwehr alliierter Luftangriffe bei der Versorgung gehörten nun zum Alltag der "Milchkuh"-Besatzungen. Oft arbeiteten sie bis an die Grenze ihrer körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit, um die Aufträge zu erfüllen. Letztlich wurden alle U-Tanker von den Alliierten versenkt, die letzten im Sommer 1944. Hunderte von Männern gingen mit den Booten unter. Der Einsatz und das Schicksal der 10 deutschen U-Tanker im Zweiten Weltkrieg ist bisher noch nie umfassend in Bild und Text dokumentiert worden. Dieses Buch schildert die schwierigen Einsätze, den Kampf der Besatzungen gegen die Gewalten der See und die Abwehr der alliierten Angriffe. Es schließt damit eine Lücke in der deutschen U-Bootgeschichte.

Hardcovereinband im Großformat mit Schutzumschlag, 336 Seiten und zahlreichen (teils farbigen) Abbildungen.
Neubuch aus dem Luftfahrtverlag-Start Bad Zwischenhahn, 2013.

Gewicht: 2020 Gramm
59,00 EUR
incl. 7 % UST zzgl.
Die Versorger der

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Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 19. Februar 2013 in unseren Katalog aufgenommen.

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