Produktbeschreibung
Das Schicksal deutscher Facharbeiter im Moskai der 30er Jahre.
Nach der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre zog es viele deutsche Arbeiter in die Sowjetunion, die für ihre ehrgeizigen Industrialisierungspläne gerade ausländische Spezialisten suchte. Fachleute von Siemens, Osram und AEG erhielten im Moskauer Elektrokombinat zunächst lukrative Devisenverträge, doch binnen weniger Jahre verschlechterten sich die Lebensbedingungen und wurden die Verträge gebrochen. Ein Zurück gab es für viele nach 1933 nicht mehr, und so mußten sie sich ganz auf die neuen "kollektiven Lebensbedingungen" einstellen und waren später dem Stalinschen Terror ausgeliefert. Shurawljow hat nun die Schicksale der deutschen Facharbeiter im Moskau der 30er Jahre recherchiert und dieses bisher kaum bekannte Kapitel deutsch-sowjetischer Beziehungen erschlossen. Er gibt einen einzigartigen Einblick in den Alltag jener Zeit und mit nüchterner Genauigkeit schildert er auf fesselnde Weise die bittere Realität im "Vaterland aller Werktätigen".
Paperback im Standardbuchformat mit 189 Seiten und einigen Abbildungen.
Neubuch aus dem Ch. Links Verlag Berlin, 2003, 1. Auflage.
Gewicht: 320 Gramm